Der Deutsche Ärzteverlag wurde im Jahr 1949 von den beiden Spitzenorganisationen der deutschen Ärzteschaft: der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gegründet. Zentraler Auftrag war – und ist auch heute – die Publikation des Deutschen Ärzteblattes. Das Deutsche Ärzteblatt erreicht als Printtitel und digital unter der Adresse aerzteblatt.de alle Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Inzwischen hat der Deutsche Ärzteverlag rund um das Deutsche Ärzteblatt zahlreiche weitere Produkte und Services für Fachkräfte aus dem Medizinbetrieb entwickelt – darunter ÄRZTESTELLEN, Deutschlands reichweitenstärkste Jobbörse für Medizinerinnen und Mediziner; medixum, die Online-Akademie für Fort- und Weiterbildung sowie ein umfangreiches Fachbuch- und E-Learning-Portfolio, das neben anderen Produkten der ärztlichen Praxis im Wesentlichen über den eigenen Praxisbedarf-Shop vertrieben wird.

Partner der Ärztinnen und Ärzte

„Unsere Mission ist es, für Deutschlands Ärztinnen und Ärzte stets die erste Adresse zu sein: auf der Suche nach gesundheitspolitischen und medizinisch-wissenschaftlichen Informationen, in der medizinischen Fort- und Weiterbildung, bei der Karriereplanung und Jobsuche. Wir verstehen uns als Partner von Medizinerinnen und Medizinern, die wir während ihres Arztlebens begleiten – vom Studium über die Zeit in Klinik und Praxis bis zum Ruhestand und darüber hinaus“, so Joachim Herbst.

Medizinverlag im Wandel der Zeit

„Wir blicken dabei in 2024 zurück auf 75 Jahre Verlagsgeschichte: gegründet in Gießen, dann umgezogen nach Köln, wo noch heute ein Großteil der rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig ist, während die Hauptredaktion des Deutschen Ärzteblattes inzwischen im Zentrum der gesundheitspolitischen Debatten, also in Berlin sitzt“, so Joachim Herbst. Selbstverständlich sei die Geschichte des Deutschen Ärzteverlags eng mit den Entwicklungen der deutschen Ärzteschaft verbunden und unterliege auch gesellschaftlichen Veränderungsprozessen: „Einige Etagen unter meinem heutigen Büro liegt die alte Druckerhalle, in der noch bis in die 70er Jahre hinein alle Ausgaben des Deutschen Ärzteblattes produziert wurden. Heute sind Druck und Versand ausgelagerte Prozesse, und wir fokussieren uns jetzt einerseits auf die Produktion exzellenter Inhalte, andererseits auf die Entwicklung digitaler Nutzungs- und Geschäftsmodelle. Dennoch bleiben gedruckte Hefte und Fachbücher weiterhin wichtige Bestandteile im Medienmix – heute ergänzt durch Online-Portale, Abrechnungsdatenbanken, E-Learning-Kurse, Newsletter und Livestreams von Expertenveranstaltungen“, skizziert Joachim Herbst das umfangreiche Produkt- und Serviceportfolio des Deutschen Ärzteverlags.

Eine Kollegin tippt an einer alten Schreibmaschine, aufgenommen in den 50er Jahren.
Foto von der Produktionsanlage der Druckerei, aufgenommen in den 60er Jahren.
Zwei Kollegen sitzen einander am Schreibtisch gegenüber, aufgenommen in den 50er Jahren.
Kölner Verlagshaus des Deutschen Ärzteverlages, aufgenommen in den 60er Jahren.
Kollege beim Satz des Deutschen Ärzteblattes, aufgenommen in den 60er Jahren.
Foto aus der Luft vom Deutschen Ärzteverlag, aufgenommen in den 70er Jahren.
Foto von einem Ladengeschäft des Deutschen Ärzteverlages, aufgenommen in den 70er Jahren.
Zwei Kollegen beim Fachbuch-Versand im Lager, aufgenommen in den 70er Jahren.
Ein Kollege sitzt an einem PC mit einem sehr kleinen Röhrenmonitor, aufgenommen in den 70er Jahren.
Papierlager in der Druckerhalle, aufgenommen in den 70er Jahren.
Foto von der Produktionsanlage der Druckerei, aufgenommen in den 80er Jahren.
Foto von Servern, aufgenommen in den 80er Jahren.
Layout des Deutschen Ärzteblattes an einer Setzanlage, aufgenommen in den 70er Jahren.
Ein Kollege sitzt an einem PC vor mehreren Röhrenmonitoren, aufgenommen in den 90er Jahren.
Zwei Mitarbeiter des Deutschen Ärzteverlages in den 90er Jahren.
Eine Kollegin und ein Kollege schauen gemeinsam auf Entwürfe, aufgenommen in den 90er Jahren.
Foto von der Bühne beim Festakt zum 50. Jubiläum des Deutschen Ärzteverlages im Jahr 1999.
Kölner Verlagshaus des Deutschen Ärzteverlages bei der Einweihung nach Sanierung im Jahr 2009
Foto von zwei Kolleginnen, die das Format OPERATION KARRIERE präsentieren.

Print und digital im Medienmix

So sind unter aerzteblatt.de aktuell rund 500.000 Nutzerinnen und Nutzer registriert, die Hälfte davon mit einem beruflichen Nachweis ärztlicher Tätigkeit. Von circa 428.000 berufstätigen Ärztinnen und Ärzten in Deutschland sind also fast 60 Prozent aktive, registrierte Nutzerinnen und Nutzer des redaktionellen Angebots auf aerzteblatt.de. Zudem hat das Deutsche Ärzteblatt sein Newsletter-Portfolio im fachärztlichen Bereich erweitert: Mehr als 270.000 Abonnentinnen und Abonnenten lesen regelmäßig fachspezifische Informationen zu relevanten Themen, Nachrichten, Fortbildungen und aktuellen politischen Entwicklungen aus der Medizin.

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Neben dem Deutschen Ärzteblatt, das nach wie vor die größte Reichweite aller medizinischen Fachtitel im deutschsprachigen Raum aufweist, ist auch ÄRZTESTELLEN, der Stellenmarkt des Deutschen Ärzteblattes, Branchen-Primus: Alle 20 Sekunden wird über aerztestellen.de eine Stellenanzeige aufgerufen, mehr als 150 Bewerbungsprozesse pro Tag werden über die Online-Jobbörse für Medizinerinnen und Mediziner angestoßen.

Auch im Bereich der Patientenschulungen ist der Deutsche Ärzteverlag sehr erfolgreich: Seit 2001 haben mehr als eine Million Patientinnen und Patienten im Rahmen von Disease Management Programmen Schulungen des Deutschen Ärzteverlags durchlaufen und so gelernt, besser mit chronischen Erkrankungen umzugehen.

Tradition und Zukunft

„Der Deutsche Ärzteverlag ist ein Unternehmen mit Tradition und Zukunft“, so Joachim Herbst. „Hoch motivierte, engagierte Kolleginnen und Kollegen setzen alles daran, unsere Ansprüche an Relevanz, Qualität und Glaubwürdigkeit zu verwirklichen und die Marke Deutscher Ärzteverlag weiter zu stärken.“ Dieses besondere Miteinander habe man anlässlich des 75. Geburtstages Ende Juni im Rahmen eines Events nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verlags gefeiert, im ehemaligen Papierlager neben der alten Druckerhalle in unserem Verlagssitz in Köln. „Wir wollten das Heute feiern und uns dabei gleichzeitig bewusst machen, in welcher Tradition wir stehen: ein Dreivierteljahrhundert Deutscher Ärzteverlag!“

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