Frohe Weihnachten

07.12.23 | Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Liebe, die Zeit der Hoffnung. Durch unser Engagement für die DKMS möchten wir Hoffnung schenken für Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind.

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,

liebe Freundinnen und Freunde des Deutschen Ärzteverlages,

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien und Freundinnen und Freunden Fröhliche Weihnachten!

Auch wenn uns derzeit angesichts der Krisen und Kriege in der Welt manchmal nicht sehr festlich zumute ist: Lassen Sie uns versuchen die Weihnachtszeit auch in diesem Jahr als Zeit der Hoffnung, der Liebe und der Geborgenheit zu genießen.

Dankbar blicken wir zurück auf die Zusammenarbeit mit Ihnen in den vergangenen Monaten, die es uns als Deutschem Ärzteverlag ermöglicht, unseren Beitrag zur besten Patientenversorgung zu leisten. Wir freuen uns darauf, die konstruktive, wertvolle und wertschätzende Zusammenarbeit gemeinsam mit Ihnen auch im neuen Jahr fortzusetzen.

Und wir möchten Hoffnung schenken – in diesem Jahr ganz konkret für Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich in einer vorweihnachtlichen Aktion im Verlag für eine Stammzellenspende registriert. Zudem unterstützen wir die DKMS finanziell mit einer Spende.

Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam Gutes tun und Menschen in Not unterstützen können! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen erholsame und friedvolle Weihnachtstage und einen guten Start in ein glückliches Neues Jahr 2024.

Ihr Joachim Herbst

1/2
2/2

Über die DKMS

Alle 12 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs, weltweit alle 27 Sekunden. Blutkrebs ist nach wie vor die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle bei Kindern. Viele Patientinnen und Patienten können ohne eine lebensrettende Stammzellspende nicht überleben, und mit der Suche nach geeigneten Spenderinnen und Spendern beginnt immer auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Je schneller ein „Match“ gefunden wird, desto größer sind die Überlebenschancen der Patientinnen und Patienten.

Wir möchten deshalb der DKMS dabei helfen, neue Spenderinnen und Spender zu registrieren, Patientinnen und Patienten weltweit Zugang zu Therapien zu ermöglichen und Forschung für die bestmögliche Behandlung von Blutkrebspatienten zu fördern. Anstelle von Weihnachtsgeschenken spenden wir daher in diesem Jahr an die DKMS.


Interview auf ÄRZTESTELLEN: Das DKMS Collection Center

Alle zwölf Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Akuter Myeloischer Leukämie (AML) oder einer anderen Form von Blutkrebs. Oft ist eine Stammzellspende die letzte Hoffnung. Im DKMS Collection Center in Köln werden seit Anfang August 2023 die Spenden entnommen und für die Transplantation aufbereitet. Hier arbeiten auch Ärztinnen und Ärzte – darunter Jonas Rieping. Im Interview berichtet er aus seinem Arbeitsalltag.

Herr Rieping, was genau ist das DKMS Collection Center in Köln?

Jonas Rieping: Unser DKMS Collection Center hat seinen Betrieb am 1. April 2023 zunächst in Dresden und dann am 1. August in Köln aufgenommen. Bisher hatte sich die DKMS immer um die Vor- und Nachbetreuung der Spenderinnen und Spender gekümmert. Die Spenden selbst wurden dann bei unterschiedlichen Kooperationspartnern, beispielsweise in Kliniken, entnommen. Die Entnahmezentren eines ehemaligen Partners in Dresden und Köln hat die DKMS übernommen und führt diese im DKMS Collection Center fort.

Was sehr schön ist: Damit begleiten wir als DKMS viele unserer Spenderinnen und Spender von der Registrierung bis hin zur Entnahme von Stammzellen sowie auch in der Nachbetreuung. Darüber hinaus arbeiten wir nach wie vor vertrauensvoll mit weiteren zertifizierten Entnahmekliniken im gesamten Bundesgebiet zusammen. Doch einem Großteil unserer Spenderinnen und Spender können wir nun die Entnahme unter dem Dach der DKMS ermöglichen.

Was genau passiert im Collection Center?

Jonas Rieping: Ich arbeite seit April bei der DKMS. In den Wochen vor dem Start des Kölner Standortes habe ich die Vorbereitungen des Übergangs unterstützt und saß viel am Schreibtisch. Aber jetzt kann auch ich mich wirklich um die Spenderinnen und Spender bei Voruntersuchungen und Entnahmen kümmern. Wir führen hier in der Mediapark Klinik sowohl die peripheren Stammzellentnahmen mittels Apherese als auch die Spende per Knochenmarkentnahme durch. Die Apherese wird ambulant durchgeführt und läuft ähnlich ab wie eine Blutspende. Diese Methode kommt in 90 Prozent der Fälle zum Einsatz. Die Knochenmarkentnahme ist eine Operation unter Vollnarkose, die in den restlichen zehn Prozent der Fälle zum Einsatz kommt. Dabei wird etwa ein Liter Knochenmark-Blut-Gemisch aus dem Beckenkamm des Spenders entnommen.

Mehr lesen Sie auf aerztestellen.de …


Jetzt mitmachen!

Wollen auch Sie Hoffnung schenken? Dann spenden Sie hier https://www.dkms.de/aktiv-werden/geld-spenden an die DKMS.