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Anregungen, Materialien und Tipps Qualitätszirkel (QZ) haben sich seit Mitte der 90er Jahre als erfolgreiches Instrument der Qualitätssicherung und -entwicklung in der vertragsärztlichen Versorgung etabliert. Qualitätszirkel in der ambulanten medizinischen Versorgung verstehen sich in erster Linie als Gruppen von Vertragsärzten und/oder -psychotherapeuten, die durch kritische Überprüfung der eigenen Tätigkeit zur Qualitätsentwicklung nach dem Best-Practice-Prinzip beitragen. Der Lernprozess in den Qualitätszirkeln baut auf den Erfahrungen der Teilnehmenden auf und bezieht dabei zunehmend evidenzbasiertes Wissen ein. Im interkollegialen Erfahrungsaustausch werden Versorgungsroutinen bewusst gemacht und eine Analyse, Reflexion und Bewertung der eigenen Tätigkeit ermöglicht. Damit stellen Qualitätszirkel grundsätzlich eine handlungs- und lösungsorientierte Ergänzung der klinischen Weiterbildung dar. Kassenärztliche Vereinigungen und Kassenärztliche Bundesvereinigung entwickeln die Qualitätszirkelarbeit kontinuierlich weiter. Aber auch Politik und gesetzliche Krankenkassen bedienen sich zunehmend dieses Instruments der Qualitätsförderung und Fortbildung. Die Beteiligung an Qualitätszirkeln wurde bereits zur Teilnahmevoraussetzung an Disease-Management-Verträgen und zuletzt auch durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz als Qualitätskriterium der hausarztzentrierten Versorgung im SGB V festgeschrieben. Das „Handbuch Qualitätszirkel“ stellt Informationen, Anregungen, Materialien und Tipps zur Verfügung, um das Erfolgsmodell der Qualitätszirkel zu verfestigen und weiterzuentwickeln:
Neu in der 2. Auflage:
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